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Hundl

paraunit 999

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21

Samstag, 23. Dezember 2006, 00:18

Hm.

1. Freunde, die Liebe und ein Hobby das dir Spaß macht sind doch 3 gute Gründe zu leben. :D
Wenn du weiterlebst hast du die Chance noch viele glückliche Momente
mit deinen Freunden, deiner Freundin oder beim Sport zu erleben.
Ängste sind kein Grund sich umzubringen. Angst ist normal,
"zuviel" Angst zu haben kann aber auch abnormal sein.
Wenn du Angst hast geschlagen oder angeschriehen zu werden dann kann ich deine Ängste total verstehen . . . :(

2. Es ist nicht ok wenn dich dein Vater, deine Mutter oder sonstwer irgendwen schlägt und du musst das auch nicht hinnehmen.
Hast du Verwandte oder Bekannte denen du vertraust?
Es gibt Einrichtungen wo du hingehen oder anrufen kannst wenn du zuhause derartige Probleme hast.

3. Erwachsensein ist wirklich nicht schlecht :D
Man kann praktisch tun und lassen was man will - auch Papa und Mama wochenlang nicht anrufen :P
Das sollte man schon erlebt haben . . . ;)

22

Samstag, 23. Dezember 2006, 12:01

Zitat

Original von TMMT
ich weiß zwar nicht wie lange hier schon nicht mehr geschrieben wurde aber ich muss noch was sagen....
Hundl: Kann es sein das man zwischen 13 und 18 ganz schön viel damit zu tun hat sich in seiner Umwelt zurechtzufinden und einen Platz darin für sich selbst zu finden?

stimmt nicht ganz auch schon viele 12jährige haben damit zu kämpfen...

echt hammer gedicht....solltest ma was veröffentlichen...lol

zurück zu dem was ich auch noch sagen wollte...

ich mache grade erfahrungen damit...das einzigste was nun noch ist, ist, dass ich nur noch zwei gründe zum leben habe....

meine freunde. ich sach mir immer wenn ich nicht mehr dabin wer ist dann für sie da weil ich für viele eine art vertrauens person bin....

und meine freundin, die ich nicht enteuschen will und auch nich traurig, dass ich sie einfach alleine lasse...

ich würde wenn es die beiden sachen nicht gebe nur noch an eins festhalten....
SPORT...ist fast alles für mich....
aba ansonsten wäre ich glaub ich schon tot weil ich mich umgebracht hätte....

mein vatter verbietet mir ALLES....eigentlich auch das ich mit meiner freundin zusammen wär....wir machen es heimlich....
er hat mich geschlagen...ich bin weggelaufen und war 5tage spurlos verschwunden

weil ich angst hatte...

die angst die ich jetz immernoch hab wenn ich aus der schule nach hause komme...

ich hab angst das er mich nochmal schlägt...oder meine brüder oder am schlimmsten im streit mit meiner mutter....
ICH HABE ANGST.....

und deswegen dachte und denk ich an selbstmord....
werd es aber bestimmt nicht machen.....
weil ich nicht einfach alles fallen lassen kann


Es macht mich nachdenklich, wenn ich deinen Beitrag lese, vor allem ist es erschütternd von der Gewaltbereitschaft deines Vaters zu lesen.

Angst ist immer ein Zeichen, dass mit dir alles in Ordnung ist, denn solange du diese natürliche Angst verspürst, weißt du, der Eigenschutz deines Körpers/Seele funktioniert noch.
Es ist in diesem Fall natürlich über diese Angst mit anderen zu sprechen, das wichtigste jedoch ist zu hinterfragen warum die Angst da ist. Du hast die Gründe für deine Ängste erkannt und auch angesprochen. Du bist auf dem richtigen Weg.
Der nächste Schritt sollte nun sein, die Ursachen zu beseitigen.
Es gibt in der heutigen Zeit viele Möglichkeiten, Kinder vor gewalttätigen Vätern zu schützen, dies sollte mit allen davon betroffenen Familienmitgliedern abgesprochen werden, dann solltet ihr euch nicht scheuen Hilfe von fachkundigen Stellen heranzuziehen.
Solange man rechtzeitig reagiert, gibt es sehr gute Chancen das weitere Leben im Griff zu behalten, nur nicht nachlassen und für das Recht auf ein gewaltfreies Leben Kämpfen.
Niemand hat es verdient, von wem auch immer irgendeiner Gewalt ausgesetzt zu sein, der Verursacher der Gewalt hat es aber verdient in seine Schranken gewiesen zu werden.

Es ist bestimmt nicht leicht für dich und deine Familie den richtigen Weg zu finden, aber gemeinsam ist es leichter, vor allem aber besser als nichts zu unternehmen.

Ich wünsche euch in diesem Sinne die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Manche Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Dabei war es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppe.

TMMT

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23

Samstag, 23. Dezember 2006, 13:18

danke blizzy

ich werd sehen was ich machen kann.
[denk]I know you strong.
I know you belong.[/denk]

Fragen sind wie Antworten, auf Fragen die man nicht versteht.
Antworten sind wie Fragen, die man selber nicht stellen kann.
Wer das versteht, weiß, warum man lebt.

Man muss wissen wodrauf es ankommt im Leben, um keine Dummheiten zu begehen.

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24

Samstag, 23. Dezember 2006, 13:32

danke auch dir hundl....
dank diesen gründen leb ich ja auch noch....
das mit der angst weiß ich aba es ist ja nicht nur noch angst sondern fast schon hass dazugekommen und das ist das was mich fertig macht...

schon klar das mich mein vatter mich nicht schlagen darf aba ich kann auch nicht irgendwo hingehen und sagen der hat mich geschlagen...
das kann ich nicht....
und sonst weiß das niemand aus meienr familie....

ich rede schon mit meinen vertrauenswürdigsten freunden darüber....
sie unterstützen mich genau wie ihr das ist der hauptgrund für einen grund...lol...die mir sagen leb weiter...
falls ich mal weiter dichten darf.....
ich bin zwar nicht mals annähernd so gut wie er aba....

nur ich bin nicht bereit
alles zu verlieren
alles was mir wichtig ist
ich kann nicht soweit gehen
fallen zulassen was ich bereits
positiv verändert habe

doch es drückt die angst
auf meinen körper
als wäre ich
eingeschlossen in einem kleinem raum
wo ich mich nicht bewegen kann
wo ich einsam bin
wo niemand mir zuhört

aber ich weiß
das man bei mir ist
mir zuhört
und ich mich bewegen kann

ich bemerke es nur nicht
die welt zu verlassen
ist das beste was ich machen kann
in dieser zeit

nur was sollen andere machen
die mir zuhören
die mir beim bewegen helfen
und die bei mir sind
fühlen sich plötzlich
wie ich

was soll ich machen
eingeschlossen zwischen
dem was ich sehe
und dem was ich fühle

ich sehe
schlechte zeiten
durch einsamkeit erschaffen
durch dunkelheit weitergeführt
und durch reue beendet

aber ich fühle
weder schlechte zeiten
noch einsamkeit
noch dunkelheit
nur das licht
was klein in meinem herzen brennt

durch freundschaft
am leben erhalten
und durch einsamheit
unterdrückt

ich leide sehr
bald ist das licht erloschen
und es herscht dunkelheit über mich
doch eins werd ich nie vergessen
es gibt immer einen ausweg
auch wenn es nicht immer danach scheint

ich bin bereit
dem tot ins auge zu blicken
ich bin bereit
zu sterben
doch ich bin nicht bereit
andere zu töten

durch meine dunkelheit
ziehe ich andere mit
die in trauer ausbrechen
und selber dunkelheit empfangen

das licht bei ihnen soll
nicht erlischen
sondern weiterbrennen
wie es bei mir auch seien sollte
doch ich weiß nicht wie lange ich mich noch wehren kannn
bevor ich erlische
meine angst vorbei zieht
und in ihnen ankommt

deshalb kann ich nicht sterben
danke an die anderen ihr seit meine schutzengel
die immer für mich da sind
danke meine FREUNDE
[denk]I know you strong.
I know you belong.[/denk]

Fragen sind wie Antworten, auf Fragen die man nicht versteht.
Antworten sind wie Fragen, die man selber nicht stellen kann.
Wer das versteht, weiß, warum man lebt.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TMMT« (23. Dezember 2006, 13:34)


25

Samstag, 23. Dezember 2006, 17:45

Zitat

Original von TMMT
falls ich mal weiter dichten darf.....
ich bin zwar nicht mals annähernd so gut wie er aba....


so, zu der Situation, in der du dich gerade mit deinem Vater befindest, schreib ich jetzt nichts, ich finde das wurde hier schon von Hundl und Blizzy klar thematisiert, sie haben ausgedrückt, was auch ich mir gedacht habe. Also, in dem Sinne :troest:.
Jetzt aber zu deinem Gesicht ( dazu hat nämlich noch niemand was gesagt :] ):
Erstmal finde ich es gar nicht schlecht. Man sollte bei sowas auch immer das Alter berücksichtigen ;): moko ist älter als du und hat auch einen ganz anderen Stil. Dein Gedicht hat ein "Happy-End" ( also nicht wirklich happy, aber immerhin nicht total traurig ), es bleibt Hoffnung, das gibt ein gutes Gefühl. Außerdem drückst du mit diesem Gedicht aus, dass dir deine Freunde sehr wichtig sind, das finde ich schön :). Die Formulierung "eingeschlossen zwischen dem was ich sehe und dem was ich fühle" gefällt mir besonders gut. Insgesamt fand ich moko's Gedicht schöer, aber ich denke, dass das auch Geschmackssache ist. Außerdem kann man wohl kaum von einem 12-Jährigen erwarten, dass er Selbstmordhymnen im Stil eines 20-Jährigen schreibt, oder? Ich denke, du verstehst, wie ich das meine. Und ich denke auch, dass einem das Schreiben sehr hilft, sich über seine Probleme klar zu werden und auf irgendeine Weise mit ihnen abzuschließen. Auch ich schreibe welche und mir helfen sie auch... Also schreib schön weiter. Ich fand es schön :)!
In einer Kugel aus Metall,
Dem besten, das wir besitzen
Fliegt Tag für Tag ein toter Hund
Um unsre Erde ( Günter Kunert "Laika", 1963)
Als Warnung,
Dass so einmal kreisen könnte
Jahr für Jahr um die Sonne,
Beladen mit einer toten Menschheit,
Der Planet Erde
Der Beste, den wir besitzen

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26

Samstag, 23. Dezember 2006, 17:53

danke....
werd ich machen....
und das "Happy End" ähm naja vielleicht liegt das daran dass ich mich bei allen sachen an meine freunde wenden kann....das sollte das eigentlich mehr ausdrücken...das sie immer für mich da sind wenn ich sie brauche.....
und werd ich bestimmt.
[denk]I know you strong.
I know you belong.[/denk]

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27

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 17:04

Ich weiß, dies ist nicht der richtige Thread dafür, aber für mich der bewegenste.

Ich will mein Leben wieder ins Reine bekomme, so gut es geht. Und dazu gehört seine Lügen zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen. Ich kann mir mein Leben kaum noch vorstellen, wenn ich nicht zu jedem gehe und sage, was ich falsch gemacht habe und mich dafür zu entschuldigen. Auch wenn ich nicht weiß. was ich alles falsch gemacht habe. Mein Leben baut auf Lügen auf. Eine Lüge auf die andere. Aber aufzuhören und neu zu beginnen ist schon mal etwas.

Es ist jetzt drei Jahre her, seitdem das letzte mal jemand diesen Channel einen Beitrag gegeben hat. Trotzdem habe ich daran gedacht, auch hier alles wieder zu mindern.

Mein Vater war niemals handgreiflich. Wir waren zwar nicht besonders gut aufeinander zu sprechen, aber niemals hätte mein Vater mir oder meiner Familie etwas angetan. Es tut mir Leid, dass ich euch damit belastet habe und euch die Zeit genommen habe.

In dem Sinne wünsche ich Allen einen schönen Advent und macht nicht den selben fehler, den ich getan habe!

Olly
[denk]I know you strong.
I know you belong.[/denk]

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