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Dienstag, 11. August 2009, 15:09

Warum ist es so schwer einen Hausarzt zu finden?

Es ist echt ein Alptraum einen Arzt zu finden, der noch Patienten aufnimmt. Ich wohne seit fast 7 Jahren in Berlin aber ich kann doch nicht für jedes kleine Problem zu meiner alten Hausärztin in die Heimat fahren :wand: Ich hatte zuletzt vor 2 Jahren versucht einen Hausarzt zu finden, damals wurde ich von diversen Praxen abgelehnt weil sie bereits überfüllt sind. Selbst relativ neue Praxen nahmen keine Patienten mehr an. Ich bin dann seinerzeit als ich etwas hatte zu einem Arzt hin und habe darauf bestanden behandelt zu werden da man einen "kranken" Patienten ja schlecht verweigern kann. Ich durfte dann auch danach noch weiter dort hinkommen. Mit dem eigentlichen Arzt dort war ich auch zufrieden aber er hat noch einen ältern Arzt eingestellt bei dem ich in der Folgezeit zwei mal war und mit dem ich absolut unzufrieden bin (ich hatte zweimal zu hohen Blutdruck und er wollte mir prompt ein Mittel verschreiben ohne meinen Wunsch vorab zum Kardiologen zu gehen Gehör zu schenken) weswegen ich diese Praxis wo ich ohnehin nur "geduldet" wurde eigentlich nicht mehr besuchen will.

Heute nun habe ich wieder versucht einen Arzt zu finden der mich aufnimmt - ich hatte auch Glück und wurde heute behandelt allerdings nur als Notfallpatient, eine Übernahme als Patient ist in der Praxis absolut ausgeschlossen. Ich find das echt grausam, ich dachte früher immer es gibt nur auf dem Land Probleme einen Arzt zu finden aber wenn selbst in der Großstadt die Praxen überfüllt sind ...

Ich hab echt schon überlegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung vorstellig zu werden, dann sollen die mir doch mal sagen welcher Arzt noch Patienten gibt. Das ist ja eine Odysee ohne gleichen, überall nur Kopfschütteln. :rolleyes:
Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

2

Dienstag, 11. August 2009, 16:06

Was? Das ist ja krass. Hab ich noch nie gehört, dass jemand aufgrund zu vieler Patienten abgelehnt wurde. Herrschen in Germanien andere Gesetze?

3

Dienstag, 11. August 2009, 16:53

ne, das hab ich auch noch nich gehört ..
aber was soll ich sagen - die kranken werden ja immer mehr. nicht nur, dass die meisten schon wegen dem kleinsten leiden
zum arzt rennen, grade ältere leute dauergäste sind - ne, es werden ja immer mehr.
von den arbeitsmuffeln die sich mal eben krankschreiben lassen ganz zu schweigen.
wir haben hier im dorf eine gemeinschaftspraxis, da werden die 3 ärzte sogar im nächsten krankenhaus noch "liebevoll" die "heiligen 3 könige" genannt ..
die nimmt schon keiner mehr ernst ..
nach stundenlangem warten wird nach einigen sekunden schon der rezeptblock gezückt .. hat man selbst ein ernstes leiden, etwas das tatsächlich aufmerksamkeit erfordert - pech gehabt !

das ganze system funktioniert nicht ... irgendwie .. :nixweiss:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dielala« (11. August 2009, 16:54)


4

Dienstag, 11. August 2009, 17:26

Ich sage nur: Herzlich Willkommen in der Welt der Kassenpatienten :rolleyes:
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge,
sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben!

5

Dienstag, 11. August 2009, 17:36

Also ich habe das auch noch nie gehört, dass man von Ärzten als Patient abgelehnt wird. 8o Ich wohne ja mehr oder weniger "auf dem Land" und hab immer einen Arzt gefunden ... das ist ja echt der Hammer!

Dogmatiker

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6

Dienstag, 11. August 2009, 19:48

Sowas kam mir auch noch nie zu Ohren. Aber kommt halt immer auf die Situation vor Ort an...

7

Dienstag, 11. August 2009, 20:04

Selbst in Wien ist es nicht so schlimm. Hausarzt findet man immer, aber bei Fachärzten ist es mitunter schon so, das sie Aufnahmesperre haben :nick:

Edit: An deiner Stelle würde ich wirklich bei der Ärztevereinigung anrufen und nach Ärzten fragen, die noch Patienten aufnehmen. Immerhin könntest du ja schlecht alle Berliner Hausärzte durchrufen :rolleyes:

BTW: Was ist eigentlich bei deinen Brustschmerzen raus gekommen? Eh nix schlimmes??
:sonne: Wann wirds mal wieder richtig Sommer, ein Sommer wie er früher einmal war. :sonne:
Jaaa, mit Sonnenschein von Juni bis September, und nicht so kalt und so sibirisch wie im letzten Jahr.
Rudi Carrell

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Trinity« (11. August 2009, 20:05)


8

Dienstag, 11. August 2009, 20:25

http://www.welt.de/politik/article124862…r_Notstand.html

http://idw-online.de/pages/de/news327339


Wenn man Ärztemangel in Google eingibt, erscheinen hunderte Artikel. Das Problem ist seit Jahren bekannt. Es gibt einfach zuwenig Mediziner. Ein Modestudium ist das schon lange nicht mehr. Es fehlt an geeigneten Bewerbern (Stichwort Generation Doof) fürs Studium. Viele halten das Studium auch nicht durch. Geld kann man in anderen Branchen schneller verdienen. Und von denen, die es schaffen, gehen die wenigsten ins krankenhaus oder eine Praxis. Die Pharmaindustrie und andere angrenzende Branchen zahlen einfach besser. Viele alte hausärzte müssen die Praxis schließen, weil sie keinen Nachfolger finden. Allein die Arbeitszeiten eines niedergelassenen Allgemeinmediziners sind ja schon unattraktiv bis zum Gehtnichtmehr. Sicher verdient man als Arzt immer noch viel im Vergleich zu durchschnittlichen gehältern. Aber die Gesundheitsreformen zwingen auch diese Ärzte zu Maßnahmen, die viele weder können noch wollen.
Fanti-Fan

Dogmatiker

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9

Dienstag, 11. August 2009, 20:32

Dafür kriegen wir jetzt den "Ausschuss" an deutschen Medizinstudenten die zu doof für den Numerus Clausus sind :rolleyes:

10

Dienstag, 11. August 2009, 20:51

Ach komm Dog, nicht schon wieder die Leier. Wir haben in Deutschland genausogut österreichische Studenten, zahlenmäßig mehr als umgekehrt und das obwohl ihr ein viel kleineres Land seid. Der NC ist bei uns wirklich sehr hoch, das man sein Glück bei euch versucht heißt ja noch lange nicht dass man doof ist.

Was den Ärztenachwuchs angeht: In der Tat brechen gerade viele Mediziner das Studium irgendwann ab - tlw. kann ich es aber auch verstehen denn spätestens wenn die einen Einblick in die Praxis bekommen, kriegen die doch echt Panik.

Der Ärztemangel ist in Deutschland wohl wirklich schon ein Flächenproblem, ich dachte früher immer das sein nur auf dem Land schwierig die dazu zu motivieren aber es ist wohl wirklich so, dass Medizinstudenten heute statt Arzt zu werden in die Pharmazie gehen da es dort mehr Geld gibt. Oder sie gehen gleich ins Ausland. Bei meinen Eltern ist es so, dass man dem Ärztemangel zeitweise mit schlecht deutsch-sprechenden Ärzten aus Osteuropa begegnet ist, inzwischen fruchtet auch das nicht mehr da der Job eines Arztes in Deutschland selbst für die immer unattraktiver wird. Armes Deutschland. :rolleyes:

@Trinity: Ein gereizter Nerv unter einer Rippe soll es wohl sein. Ich hab mir heute einen Tag Ruhe gegönnt und mir Ibu akut gekauft. Alternativ hat sie mir auch eine Spritze angeboten auf die ich aber verzichtet habe :D

Sie sagte es hätten sympthomatisch noch einige andere Sachen sein können. Von einer Lungenentzündung bis hin zu ner gebrochenen Rippe. Das Herz hatte ich selbst eigentlich schon ausgeschlossen. Da haben die meisten Leute ja als erstes Panik wenn sie Schmerzen im Brustbereich haben...
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11

Dienstag, 11. August 2009, 20:58

So ganz Unrecht hat Dog nicht. Es ist im Moment groß in Mode, im Ausland zu studieren, wenn hier der NC zu hoch hängt. Dazu kommt allerdings, dass insbesondere Österreich bessere Studienbedingungen bietet. Hier ist für Bildung ja kaum noch Geld da, so dass überfüllte Seminare, fehlende materialien und unmotivierte Dozenten der Regelfall sind. Und das nicht nur beim Medizinstudium.
Fanti-Fan

12

Dienstag, 11. August 2009, 21:20

Zitat

Original von Antananarivo
wenn hier der NC zu hoch hängt


Das hängt er hier imho an vielen Hochschulen gnadenlos in nahezu allen Fächern. In vielen Fächen hast du selbst mit einem 1,5er Abi schon massive Probleme. Und es ist imho nicht gerechtfertigt, dass man in manchen Unis ne 1,3 für ein Kindergartenfach wie BWL braucht, das ist selbst mit ner 2,0 ohne Probleme zu machen.

Selbst Medizin-NCs (wo ich verstehe dass man eine gewisse Bildung mitbringen sollte) sind gnadenlos zu hoch angesetzt. Dass die Bedingungen bei uns alles andere als gut sind, ist offensichtlich. Wenn ich daran denke wie es selbst an angesehenen Unis teilweise zugeht ... traurig dass die deutsche Politik das Thema Bildung nicht endlich mal ernsthaft angeht.

Der NC ist nicht so hoch, weil man es mit einem 1,xer Abi nicht schaffen kann sondern weil es eben zu wenig Studienplätze gibt (Angebot und Nachfrage). Und ein EU-Mitgliedsstaat wie Österreich braucht sich nicht beschweren, wenn ausländische Studenten dort studieren wollen. Umgekehrt studieren abertausende Ösis (wie gesagt, im Verhältniss wesentlich mehr als umgekehrt!) auch bei uns, das ist nunmal die gängige Praxis in der EU. Österreich ist für Student eben von den Studienbedingungen ideal. Für Deutsche schon auch wegen Lage und Sprache und zudem für manch einen halt auch die einzige Chance auf ein Studium angesichts der astronomischen NCs bei uns. Ich kann die Stimmung in Österreich in dem Punkt nicht nachvollziehen, wir dulden die Ösis doch auch obwohl es so schon kaum Studienplätze gibt.
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13

Dienstag, 11. August 2009, 21:36

Was ist an einem NC schlimm? Ich finde es beispielsweise äußerst bedenklich, dass hierzulande jeder, der sein Abi mit Ach und Krach geschafft hat, auf Lehramt studieren kann. Die Zahl der Studierenden über eine Leistungsauslese zu reduzieren, finde ich völlig in Ordnung. Im Gegenteil, ich wäre zusätzlich noch für Eignungstests.

Was dringend verbessert werden muss, sind die Studienbedingungen. Und das nicht (nur) über Studiengebühren, sondern über reguläre Förderung, nicht nur für die neu "installierten" Eliteunis. Sonst können wir früher oder später gar nicht mehr mithalten im internationalen Vergleich.
Fanti-Fan

14

Dienstag, 11. August 2009, 21:52

Leistungsbeurteilung ist ja aber was anderes als ein klassischer NC. Ich finde den allgemeinen NC hoffnungslos ungeeignet. In der Regel ist es ja die Gesamtabinote die einziges Kriterium für die Auswahl ist. Etwas anderes kann man meist schon aus organisatorischen Gründen bei den Bewerberzahlen nicht machen. Gegen differenzierte Leistungsbeurteilungen z.B. in Form eines Auswahltests ist wenig einzuwenden. Nur ist genau das ja die absolute Ausnahme in Deutschland.

Ich finde nämlich eine Abinote nicht aussagekräftig was die Fähigkeiten der jungen Leute angeht. Es gibt Leute die haben nen 1,5 Abi und sind für das entsprechende Studium weniger geeignet als Leute die ein 2,5er Abi haben. Da ist die differenzierte Betrachtung der Kandidaten in so einem Auswahlverfahren wesentlich geeigneter Leute auszusortieren.

In Österreich gibt es ja inzwischen soweit ich mich entsinne extra so tolle Auswahltests. Die sollen sich ja von mir aus auch alle Deutschen Bewerber dort stellen. Das ist vollkommen richtig und okay, nur hat die österreichische Regierung trotzdem eine Quote eingeführt damit eben ihre eigenen Bewerber die Mehrzahl der Plätze bekommen und das finde ich nicht richtig. Wenn dann muss jeder Bewerber anhand seiner Ergebnisse auch die Chance haben den Platz zu bekommen - so wird es in Deutschland und allen anderen EU-Staaten gemacht. In Österreich sind allerdings nur max. 20% der Plätze für EU-Staatler vorgesehen. Der Rest geht an die Österreicher die im Zweifelsfall halt schlechter als andere Bewerber sind und den Platz aufgrund ihrer Herkunft bekommen. Vielleicht sollten wir das in Deutschland auch so machen, dann ist der Andrang an den Unis nämlich sicher geringer - der Anteil ausländischer Studenten in Deutschland ist nämlich nicht gerade gering.

Aber ich finde das ist hier sehr Off-Topic. Diese Diskussion hatten wir dort schon mal:EuGH kippt österreichische Zulassungsbeschränkungen für EU-Studenten - Und ich finde dort ist sie besser aufgehoben da sie doch eher allgemeiner Natur ist und sich mit Bildung beschäftigt.
Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
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15

Dienstag, 11. August 2009, 22:04

Ich finde, eine Abi-Durchschnittsnote hat schon Aussagekraft. Allerdings finde ich die Wartesemesterregelung bedenklich. Bei meinem Studium gabs damals einen NC von 1,4, ich lag mit meinem Durchschnitt aber weit unter Null. :gg:

Eignungstests gibt es hier zumeist für Studienbeweber ohne Abitur. Die könnte man sicher ohne großen Aufwand auch für die normalen Bewerber anwenden. Aber welcher Dozent bürdet sich freiwillig Mehrarbeit auf?

Und ich als Steuerzahler finde Quotenregelungen nach österreichischer Art auch in Ordnung. Die Schulsysteme incl. der Abschlüsse lassen sich eh nicht realistisch vergleichen.
Fanti-Fan

16

Dienstag, 11. August 2009, 22:18

Zitat

Und ich als Steuerzahler finde Quotenregelungen nach österreichischer Art auch in Ordnung.


Ich nicht, zumindest nicht was EU-Bürger angeht. Es gibt geltendes EU-Recht gegen das sich Österreich stellt. Ich kann es nur insoweit verstehen, als dass es hier um Geld geht das man naturgemäß für die eigenen jungen Leute ausgeben will. Hier sollte Österreich vielleicht versuchen, einen Finanzausgleich zwischen EU-Staaten anzustreben. Das wäre reell. Nicht aber eine andere EU-Bürger benachteiligende Quotenregelung.

Außerdem ist es ja nun nicht so, dass die Deutschen dort keine Steuern zahlen würden - das wiegt zwar sicher nicht ansatzweise die Kosten auf, aber ich wage mal zu behaupten dass manch Deutscher am Ende auch in Österreich bleiben und damit Steuerzahler werden würde wenn die Bedingungen für ihn dort stimmen. Damit wird die Bildung dort ja auch zum Standortvorteil um neue Steuerzahler zu gewinnen. Denn Deutsche bleiben sehr oft auch im Ausland im Gegensatz z.B. zu chinesischen Studenten die meist nach dem Studium wieder abhauen.

Zitat

Die Schulsysteme incl. der Abschlüsse lassen sich eh nicht realistisch vergleichen.


Deswegen ja auch Tests. Die sind der einzige wirkliche Vergleich unter gleichen Bedingungen. Aber davor fürchtet man sich in Österreich ja und setzt stattdessen trotzdem auf Quoten damit nicht möglicherweise leistungsstarke Deutsche den Ösis ihre Plätze wegnehmen. Auch wenn die Medien ja gerne sagen dass es vor allem schlechte Piefkes seien die dort rüber kommen, wovor hat man dann aber Angst?

Zitat

Ich finde, eine Abi-Durchschnittsnote hat schon Aussagekraft.


Na ja ... dazu sind die Bedingungen in den einzelnen Bundesländern viel zu unterschiedlich. Selbst in den einzelnen Bundesländern selbst sind sie total unterschiedlich. Und man kann sich sein Abizeugnis durch geschickte Auswahl ja selbst zusammenbasteln. Da wählt einer den einfachen Weg und ein anderer nimmt halt schwierigere Fächer. Und wenn es drauf ankommt, sind die Fächer die im Studium wichtig sind noch nicht mal Bestandteil der Note. Wenn überhaupt, sollte man sich bestimmte Fächer anschauen die für das Studium von besonderem Interesse sind. Und nicht die Gesamtnote die durch irgendwelche total unwichtigen Fächer aufgemotzt ist. Ist meine Meinung.

Was die Wartesemester angeht: Ja, sehe ich auch nicht grad positiv aber das ist der typisch deutsche Versuch vermeintliche Nachteile auszugleichen.

Zitat

Eignungstests gibt es hier zumeist für Studienbeweber ohne Abitur. Die könnte man sicher ohne großen Aufwand auch für die normalen Bewerber anwenden.


Na ja, das ist bei den Bewerberzahlen aber doch ein immenser Aufwand. Wenn dann geht das höchstens automatisiert mit Multiple Choice am Computer. Alles andere wäre zu hoher Aufwand denke ich.

So, ich steige an der Stelle in dem Thema jetzt aber wirklich aus. Das hat echt nix mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun. Wir können uns wie gesagt an derer Stelle dazu weiterunterhalten ;)
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17

Dienstag, 11. August 2009, 23:17

Zitat

Original von maxxx
Ach komm Dog, nicht schon wieder die Leier.


Es war nicht meine Absicht hier jetzt eine Diskussion deshalb vom Zaun zu Brechen...(warum auch immer "schon wieder")

Zitat

Original von maxxx
Wir haben in Deutschland genausogut österreichische Studenten, zahlenmäßig mehr als umgekehrt und das obwohl ihr ein viel kleineres Land seid.


Also von einer "Massenabwanderung" nach D hätte ich noch nie was gehört. Welche Fachrichtungen betrifft das?

18

Mittwoch, 12. August 2009, 06:31

Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maxxx« (12. August 2009, 06:50)


19

Mittwoch, 12. August 2009, 19:02

Nicht jedes EU-Gesetz ist auch ein gutes Gesetz ;)

Eigentlich sind die meisten irgendwie eher hinderlich. Ich sag nur Glühlampen... :rolleyes:
Fanti-Fan

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20

Mittwoch, 12. August 2009, 20:36

Naja...von österreichischen Studenten in D liest man in dem Link allerdings nichts...

Umgekehrt möchte ich an dieser Stelle fragen (ich weiß es wirklich nicht): was sagt das EU-Recht zum Deutschen Numerus Clausus?

Grundsätzlich ist ja nichts dagegen einzuwenden wenn viele Ausländer in Ö studieren, aber in einem so prekären Bereich wie der Humanmedizin in dem - ich las die Zahl zum ersten mal - erschreckend wenig Studienplätze zur Verfügung stehen halte ich solche Zugangsbeschränkungen - ob durch Numerus Clausus, Aufnahmetest oder eben Quotenregelung - für äusserst notwendig um die eigenen Kapazitäten zu erhalten, denn wie du bereits selbst sagtest: Ö ist ein viel kleineres Land als D, und so wie ich mir das vorstelle würde man wohl locker 8.400 Deutsche finden, die an den heimischen Unis abgeblitzt sind und in Ö studieren wollen, und von denen der Großteil nach Beendigung des Studiums wieder zurück nach D geht - womit in Ö keine heimischen Ärzte mehr Ausgebildet würden.
Somit versuchen wir - mMn zurecht - dem eigenen Ärztemangel einhalt zu gebieten und womit gleichzeitig erwiesen wäre, das der von dir beschriebenen Deutsche Ärztemangel Hausgemacht ist - und für eine Auslagerung Deutscher Probleme nach Ö bin ich nun wirklich nicht.

Was die EU will ist zwar gut und schön - hier interessiert das allerdings wirklich niemanden.

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