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1

Sonntag, 1. April 2012, 00:56

Zu viel Abfall in der Küche

Es ist ein längst bekanntes typisch deutsches Übel: wir werfen zu viele Lebensmittel weg.



Wie oft ist das schon passiert? Man bringt frisch geschnittenen Schnittlauch mit nach hause, und obwohl man sehr aufpasst, knickt dann eine Stange ab, einfach so.

Resignieren ist da aber weder angebracht noch nötig, besonders dann nicht, wenn man das Werkzeug eines Elektroinstallateurs im Haus hat. Je nach Durchmesser des Schnittlauchs an der Knickstelle, kann man eine Kabel-Endhülse passenden Durchmessers drüber schieben (im gezeigten Beispiel ist es eine 2,5mm²-Hülse) und mit der Spezialzange VORSICHTIG fixieren.



Lediglich beim Schneiden mit einem guten Messer muss man darauf achten, dass die Messerschneide nicht beschädigt wird. Benutzer von Schnittlauchscheren sind da klar im Vorteil. Die halten das leicht aus. Die Kabel-Endhülsen sind zwar nicht giftig, ich würde aber dennoch darauf achten, dass sie nicht versehentlich ins Essen geraten, besonders dann, wenn die Zähne nicht mehr die besten sind.
Grüße vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)

2

Sonntag, 1. April 2012, 22:47

Das ist ja mal eine ......
...... Idee

:-)

3

Montag, 2. April 2012, 05:36

Gefällt mir
Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

4

Montag, 2. April 2012, 06:56

Ich will aber nicht verhehlen, dass diese Lösung auch ihre Nachteile hat. So werde ich in Zukunft vielleicht doch andere Empfehlungen ausprobieren:
  • Schrumpfschlauch
    hierbei ist darauf zu achten, dass man keinen mit Kleber verwendet, weil man das Zeug nur schlecht aus den Zahnlücken wieder raus bekommt.

  • Strohhalm
    So hat das früher die Oma meiner Frau immer gemacht. Der Vorteil: nur Bio-Produkte und zusätzliche gesunde Ballaststoffe ohne Kalorien.

  • Aufschrumpfen (mein Favorit)
    Man gibt einen etwas kleineren Schnittlauchhalm in die Gefriertruhe. Den geknickten Halm kann man kurz blanchieren (aber nicht in Eiswasser abschrecken). Dann steckt man schnell den tiefgefrohrenen Halm bis zum Anschlag in den "Patienten".

Der äußere Halm wird beim Schrumpfen durch die Abkühlung kleiner, der innere durch die Erwärmung größer im Durchmesser. So entsteht eine unlösbare Verbindung, die dann ganz normal weiterbearbeitet werden kann. Sollte der Halm dann erneut knicken, kann dieser Prozess so lange fortgeführt werden, wie noch dünnere Halme verfügbar sind.

Fazit:

Selbst in so kritischen Situationen, wie sie in der Küche immer wieder auftauchen, sollte mal nicht gleich resignieren und im Kummer ertrinken.

Es gibt immer (mindestens) eine Lösung - und nicht nur am Anfang dieses Monats. ;)
Grüße vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gyuri« (2. April 2012, 06:59)


5

Donnerstag, 17. Mai 2012, 15:01

Man könnte den abgeknickten Schnittlauchhalm sich aber auch einfach in den Mund schieben, oder? :D
Fanti-Fan

6

Donnerstag, 17. Mai 2012, 22:41

Aber Anta!
Du wirst doch nicht ins Gras beißen wollen? ?(
Grüße vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)

7

Freitag, 18. Mai 2012, 16:00

Doch! Ins Schnittlauch schon :D
Fanti-Fan

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