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JP

Rock 'n' Roll Soldier

  • »JP« ist männlich
  • »JP« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6 865

Wohnort: Raschala, Oostenrijk

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1

Dienstag, 18. Juli 2006, 17:52

Das schlimmste Gefühl, das man haben kann...

Wieder mal ein sehr philosophisches Thema...

Keine Sorge, ich bin nicht depressiv, aber ich hab vorher erst was zu diesem Thema gelesen (anderes Forum).

Was ist/war das schlimmste Gefühl, das ihr haben könnt/gehabt habt.


Bei mir ist das meistens Einsamkeit, Enttäuschung, und das Gefühl, dass man nur immer für die Anderen alles tut und von denen keine Gegenleistung bekommt - und das miese Gefühl, wenn man sich fragt, ob sie das auch zu schätzen wissen, oder obs schon selbstverständlich ist...naja...


Und wie schauts bei euch aus?
=) ...this is all the heaven we've got, right here where we are... =)
Mark Knopfler - Our Shangri-La

;) ...save in the light that surrounds me, free of the fear and the pain... ;)
Dream Theater - The Spirit Carries On

Mr.Mike

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2

Dienstag, 18. Juli 2006, 20:53

Hallo

Die schlimmsten Gefühle finde ich streit und Liebeskummer und Einsamkeit.

MFG MIKE
:zeter: :aetsch: MFG Mr.Mike :aetsch: :zeter:

3

Dienstag, 18. Juli 2006, 21:51

das schlimmste ist wenn man alles in eine Beziehung investiert und dann vor den Scherben steht. :rolleyes: ;)

4

Dienstag, 18. Juli 2006, 22:22

Hm, schwer zu sagen. Ich denke mal, dass für mich die Todesangst das schlimmste Gefühl überhaupt ist, sozusagen dem Tod ins Gesicht blicken. Die Ungewissheit was nach dem Tod kommt tut da sein übriges.
Todesangst kann man ja auch haben, wenn man sich sehr bedroht fühlt (Überfall etc.) oder in einer für sich selbst ausweglosen Situation ist und einem bewusst wird, dass man für sich selbst nichts mehr machen kann und auf die Dinge warten muss, die da kommen mögen.

5

Dienstag, 18. Juli 2006, 23:40

Das schlimmste Gefühl ist wenn man jemanden liebt und der 850 km weit weg wohnt und man nich weiss wann man ihn das nächste mal sieht.
Das zweitschlimmste Gefühl ist das Gefühl zu ersticken (kenne ich durch mein Asthma sehr gut)...
Im Gedenken an

Nadine B.
Robin S.
und all die anderen.

Ich werd euch nie vergessen!!!

Plüschschaf

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6

Dienstag, 18. Juli 2006, 23:52

ich finde das schlimmste Gefühl ist, wenn eine nah stehende Person schwer krank ist und man nicht weiß was machen soll..ich fand das damals bei meinem Vater sehr schlimm..genauso wie bei meinen beiden Omas

ein sehr schlimmes Gefühl ist es auch, wenn Leute ein Gerücht in Umlauf bringen über einen und auf einmal die ganze Schule gegen einen ist, einschließlich Lehrer. Ich habe mich noch nie so einsam gefühlt.

noch ein sehr schlimmes Gefühl ist es auch, wenn man alles macht. Ohne einmal zu meckern, immer alle Sachen im Haushalt erledigt und von der Familie behandelt wird wie ein Kleinkind bzw. nie etwas dazu gesagt wird, eher im Gegenteil..so etwas verletzt unheimlich und bleibt für immer verankert...
Ich schenk dir eine Schönwetterwolke in Form eines Elefanten,
ich schenk dir den Klang von Schritten im Gras,
den Duft von Zimt und Glück, ein sehr leises Lächeln
das behagliche Schnurren einer goldgelben Katze und
den Flügelschlag meiner guten Wünsche.

Jochen Mariss

7

Mittwoch, 19. Juli 2006, 00:07

da gebe ich Dir recht Plüschschaf.

Ich fand es schlimm als mein Vater und meine Mutter Krebsgeschwüre hatten und keiner wusste ob bösartig, gutartig oder (wie im Fall meines Vaters) ob er nach der OP gelähmt bleibt oder ob er wieder laufen kann...

Das Gefühl das man alles macht ohne zu meckern und nie was dazu gesagt wird kenne ich sehr gut von der Arbeit. Ich übernehme alle Aufgaben die sonst keiner machen will oder für die meine Chefin keine Zeit hat und kriege nie ein Wort des Dankes. Im Gegenteil, ich kriege jedesmal, wenn ich was möchte nen Arschtritt (sorry wenn ich es so sagen muss aber es ist wirklich so). Ich war z. B. Anfang des Jahres krank, eine Woche krankgeschrieben, Grippe. Bin dann am Montag morgen, nach dieser Sache, zu meinem Arzt (extra um 7 Uhr früh, damit ich noch rechtzeitig auf Arbeit komm) und mein Arzt sagt: Bleib noch drei Tage zu hause, is bessre für Dich. Ich natürlich, stur wie ich bin, sage: Nein, eine Kollegin von mir is im Urlaub, ich muss zurück. Also gehe ich schön wieder auf Arbeit. Die Woche drauf hatte ich Dienstag morgen 39.7 °C Fieber, war aber auf Arbeit. Bin dann Dienstag mittag zum Arzt weil ich nich mehr konnte. Wurde krankgeschrieben weil ich ne Lungenentzündung hatte. Was passiert? Ich kriege nen Anruf von meinem Chef und der sagt nur: Naja, ob sich Nu Skin das noch lange leisten kann weiss ich ja nich... Und andere sind 3 von 4 Wochen im Monat krank, und zwar jeden Monat. Ich krieg also wirklich bei jeder Gelegenheit nen Arschtritt. Egal was passiert, obwohl ich mir für diesen Job echt den (sorry) Arsch aufreisse... Das deprimiert mich auch voll.
Im Gedenken an

Nadine B.
Robin S.
und all die anderen.

Ich werd euch nie vergessen!!!

Schreck

Quasselstrippe

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8

Mittwoch, 19. Juli 2006, 06:28

Als schlimmstes Gefühl empfinde ich Hilflosigkeit. Meine Mum hatte letzthin Magenkrebs und da kann man nicht wirklich eingreifen. Das hat mich beispielsweise ziemlich heruntergerissen. Ich finde das iss das schlimmste Gefühl weil ich gerne helfen will, aber wenn ich es nicht kann, ist das wirklich deprimierend für mich.
MfG

Christoph Schreck

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

9

Mittwoch, 19. Juli 2006, 07:57

schlimmstes gefühl .... einen menschen zu verlieren der einem viel bedeutet hat, sei es durch den tod, krankheit, entfernung oder beziehungsende ... hilflosigkeit finde ich auch ein doofes gefühl, und wenn man mit sich selber nicht so wirklich im reinen ist .... wenn man unzufrieden ist, vielleicht gerade weil man immer was für andere macht, aber man nie was zurück bekommt ...

10

Mittwoch, 19. Juli 2006, 08:36

Ich habs mal vom auch gut passenden Kummerkasten in die Philosophen-Ecke geschoben da es ja irgendwie auch alles recht hypothetisch ist.

Aber nun sag ich auch mal was zum Thema: Ich finde das Gefühl der Einsamkeit unerträglich, wenn man das Gefühl hat von der ganzen Welt im Stich gelassen zu werden, Freunde einfach so gehen und man halt schlussendlich alleine ist.

Galis Aussage mit der Todesangst wenn man dem Tod in die Augen schaut klingt für mich auf Anhieb auch sehr beunruhigend aber da man nie so wirklich weiß wie man dann damit umgeht weiß ich auch nicht recht ob es so schlimm ist wie man es jetzt vielleicht denkt. Vielleicht findet man sich im entscheidenen Moment ja damit ab, vielleich ist man sogar sozusagen "froh" dass man es hinter sich hat. Ich denke ein wenig kommt das ja dann auch auf die Situation in dem Moment an. Aber ich möchte mir da jetzt lieber noch nicht zu viele Gedanken drum machen...
Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

11

Mittwoch, 19. Juli 2006, 08:57

Zitat

Original von Schreck
Als schlimmstes Gefühl empfinde ich Hilflosigkeit.


für mich auch. das kann das gefühl am steuer sein, wenn man spürt, daß man das auto nicht mehr unter kontrolle hat. aber auch wenn jemandem (oder einem selbst) tiefes unrecht geschieht und man absolut nichts dagegen tun kann, aber auch wie bei schreck schlimme krankheiten...

12

Mittwoch, 19. Juli 2006, 08:58

Das schlimmste was ich bis jetzt erlebt habe, war als meine Tochter ins Krankenhaus musste und die Ärzte dann ziemlich hektisch wurden und sofort die andern noch anstehenden OP´s abgesagt haben, da fühlt man sich als Eltern so was von hilflos, das war jedenfalls das schlimmste was ich erlebt habe( Sie hat aber alles gut überstanden).
Was auch ein komisches Gefühl ist, wenn eins der Elternteile erkrankt, an etwas was nicht heilbar ist und man einfach damit klar kommen muss.
8) 8) 8)

13

Donnerstag, 20. Juli 2006, 17:02

Zitat

Original von maxxx
Ich finde das Gefühl der Einsamkeit unerträglich, wenn man das Gefühl hat von der ganzen Welt im Stich gelassen zu werden, Freunde einfach so gehen und man halt schlussendlich alleine ist.


oja, das trifft auf mich auch zu. bin momentan in so einer situation. viele meiner freunde versuchen sich zur zeit neu zu orientieren ... in anderen worten, meine beste freundin zieht nach wien, ein anderer freund ebenso, mein bester freund gondelt durch die welt als tauchlehrer... irgendwie kommts einem dann so vor als wäre man selbst stehen geblieben während die anderen auf den zug richtung zukunft aufgesprungen sind - wenn ihr versteht was ich meine.

weil gali das thema todesangst angesprochen hat, ich persönlich war noch nie mit todesangst konfrontiert und wenn ich so an den tod denke bzw. an das was danach kommt, macht es mir eigentlich keine angst. ich weiß selbst nicht wieso das so ist, aber ich denke mir dauernd, dass ich ohnehin nichts dran ändern kann. ob ich jetzt früher oder später sterbe ist auch egal, sofern man jeden tag genießt.

ein sehr schlimmes gefühl ist für mich auch noch hilfslosigkeit. hilfslosigkeit in dem sinn, dass man einfach nicht mehr weiß wie man jemandem helfen soll, hilfslosigkeit in dem sinne, dass man etwas einfach nicht mehr unter kontrolle hat etc. in den letzten jahren musste ich öfters für einige wochen ins krankenhaus und da war das gefühl der hilfslosigkeit am schlimmsten. ich wusste nicht was mit mir los war, ich wusste nicht warum ich schmerzen hatte - das gefühl das keiner so recht weiß was los ist und was dagegen zu tun ist, ist einfach nur schrecklich.
posted by Sunshine

Fürchte dich nicht vor Veränderungen, fürchte dich vor dem Stillstand.
Japanisches Sprichwort

14

Donnerstag, 20. Juli 2006, 18:19

Einsamkeit hat mich bis jetzt am meisten gequält. Besonders schlimm hab ich mich gefühlt, als ich im Jugendalter nur noch sehr wenig Kontakt und keine richtige Beziehung zu meinen Eltern hatte und ich in dieser Zeit meine Freunde aus der Kindheit verlor, da sie alle ihr Mitgefühl, ihr rationales Denken und ihre Träume innerhalb kurzer Zeit durch Drogen zerstört hatten. Es hat auch lange gedauert bis ich wieder eine bessere Beziehung mit meinen Eltern hatte, mir ein Umfeld aufgebaut hatte, in dem auch einer dieser Freunde, der von den Drogen weg kam, wenn er auch meisstens durch Studium fern ist, wieder eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt.

Plüschschaf

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15

Donnerstag, 20. Juli 2006, 19:36

Wenn man weiß, dass man sich von jemanden trennen muss..aber es gar nicht möchte, dass ist ein sehr schlimmes Gefühl
Ich schenk dir eine Schönwetterwolke in Form eines Elefanten,
ich schenk dir den Klang von Schritten im Gras,
den Duft von Zimt und Glück, ein sehr leises Lächeln
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Jochen Mariss

Loki

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16

Sonntag, 23. Juli 2006, 20:50

Liebeskummer.

17

Montag, 24. Juli 2006, 07:37

Zitat

Original von Birne
Liebeskummer.


Klar, einfach und sehr wahr!:miditraurig:

18

Sonntag, 20. August 2006, 18:05

Enttäuschung und das Gefühl der Schuld

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schwarzkünstler« (20. August 2006, 18:07)


19

Donnerstag, 24. August 2006, 23:04

Schlimmsts Gefühl

[B]
Das Schlimmste Gefühl



Sich völlig allein
von GOTT und der WELT
sich verlassen zu fühlen

Sehnsüchtig sich mit jemandem vertauensvoll aussprechen
zu wollen, aber NIEMAND ist da.

Sich schuldig zu fühlen,
alleingelassen mit Zukunftangst und Existenzangst.

Am liebsten am nächsten morgen
nicht mehr aufwachen wollen

Keine Kraft mehr in sich zu haben
jede Perspektive und Hoffnung verloren zu haben

Niemand da, der nur ein nettes Wort zu Dir sagt,
niemand, der Dir Zuspruch gibt.



Das Gemisch dieser Stimmungen und Gefühle ist wohl das
Schlimmste, das ich je erlebte und nun erlebe.
G.
[/B]
[SIZE=7]

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
(Carl Gustav Jung)
[/SIZE]
VILLACHERBUA

20

Freitag, 25. August 2006, 10:09

RE: Schlimmsts Gefühl

Hallo Villacher, lass Dir sagen hier bist Du nicht alleine, ich weiß es aus eigener Erfahrung. Wenn du magst kannst Du mir eine PN schreiben. Ich sitze selbst in einer fürchterlichen Lage und habe hier schon so viele gute Zusprüche erhalten und vor allem es hört Dir jeder zu.

Wünsch Dir Kraft :)
Die Wahrheit ist es, vor der die Meinung erblasst. ;)
(Hegel)

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