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Hundl

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Donnerstag, 3. April 2008, 15:19

germanische neue Medizin (GNM)

Ich habe vor kurzem einen Anhänger der "germanischen neuen Medizin" kennengelernt.
Manche Aussagen und Behauptungen sind für mich teilweise gut nachvollziehbar, manches nicht.

"Erfunden" hat diese (wissenschaftlich nicht anerkannte) Medizin Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer, eine sehr umstrittene Person, dem 1986 die Zulassung als Arzt entzogen wurde, gegen den in Österreich auch ein Haftbefehl vorliegt. Zitat Wikipedia: "Das Verwaltungsgericht Koblenz hielt dazu im Urteil vom 19. Juli 1989 fest, dass Hamer wegen einer Schwäche seiner geistigen Kräfte, Unzuverlässigkeit und wegen seiner psychopathologischen Persönlichkeitsstruktur sowie mangelnder Einsichtsfähigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig geworden sei." In Europa wurde er vor allem durch den Fall "Olivia Pilhar" bekannt. Auch das er sich durch antisemitische Äusserungen "hervorgetan" hat, sei hier erwähnt.


im Kern geht es darum - ich versuche das mit eigenen Worten zu schildern - das alle Krankheiten (die in der GNM als "sinnvolle biologische Sonderprogramme=SBS" bezeichnet werden) in der menschlichen Psyche wurzeln und durch einen "hochdramatischen Schock" ausgelöst werden. Anhand einer Zuordnung und der Berücksichtigung der Alters, des Geschlechts, der Links- oder Rechtshändigkeit und anderer Variablen kann jedes "SBS" einem bestimmten Konflikt zugeordnet werden.
Daraus resultiert in der GNM die Annahme das man, um wieder normal zu werden, den Konflikt erkennen und lösen muß. Gelingt dies nicht resultiert daraus eine dauerhafte Schädigung oder gar der Tod.

Ich halte es für offensichtlich das viele körperliche Probleme in der Psyche wurzeln, ich selbst reagiere auf ungesunden Stress mit Sodbrennen und Magenproblemen, eine Freundin von mir hat Neurodermitis, einen Ausschlag auf der Haut, der immer nur dann auftauchte wenn in ihrer Beziehung etwas schiefgelaufen ist.

Ich halte es für einleuchtend das ein Individuum, das ständig einen Konflikt mit sich rumschleppt, auf Dauer geschädigt wird.
Weiters glaube ich das eine Krankheit "zu mir" gehört und deswegen auch die Ursache dafür von mir selbst am besten erkannt werden sollte. Ich finde es immer wieder befremdend wenn "Patienten" darüber klagen das Ärzte "nichts finden", irgendwie müsste man sich selbst doch am besten kennen, wissen, was man erlebt hat und was einem vielleicht "fehlt" oder zu schaffen macht.

Ich scheue mich ein bisschen davor noch weiterzugehen und erwähne deshalb nur am Rande das die GNM sich hauptsächlich mit Tumoren beschäftigt und auch diese als sinnvolle biologische Sonderprogramme darstellt.

Jedenfalls hat mich die Auseinandersetzung mit dem Thema noch weiter in der Ansicht bestärkt das es wichtig ist auf sich aufzupassen, in sich "reinzuhören" um einen möglichen Konflikt zu erkennen und die Konsequenzen daraus zu ziehen, sei es den Job hinzuschmeissen, eine ungesunde Beziehung zu beenden oder was auch immer, so es geeignet ist das man sich wieder wohlfühlt. Ich glaube nur das es Konflikte gibt die man selber schwer lösen kann - probieren sollte man es allemal.

Dieses Thema bewegt mich wirklich sehr und ganz sicher nicht nur mich, deswegen möchte ich auch darum bitten diese Diskussion ernst zu nehmen und nicht unnötig zu zerfetzen. Gell, Dog? :gg:

Wer daran glaubt, glaubt auch zu erkennen welche Fehler die Schulmedizin macht, die in der GNM für viele Todesfehler verantwortlich gemacht wird - genau wie umgekehrt.


Da dieses Thema so stark polarisiert führe ich Quellen und weitere Ausführungen dazu getrennt auf:

Pro: www.pilhar.com
Neutral: Wikipedia über die GNM
Contra: [URL=http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,,,16104.html]Stellungnahme der deutschen Krebsgesellschaft zur „Germanischen Neuen Medizin" (GNM)[/URL]

Glaubt ihr daran, das "Krankheiten" aus sozialen Missständen heraus entstehen können?
Glaubt ihr die "Schulmedizin" (ich hasse Verallgemeinerungen, es gibt ja sicher solche Arzte und solche) befasst sich ausreichend mit der Psyche ihrer Patienten?
Was haltet ihr von Homöopathie, "ganzheitlicher Medizin", Esoterik oder anderen alternativen Heilmethoden?
Gibt es eurer Meinung nach funktionierende Methoden der Heilung die trotzdem nicht von der Schulmedizin anerkannt werden?
Glaubt ihr es gibt eine "Lobby", die vermeintliche Erkenntnisse absichtlich totschweigen will?

Ich freue mich auf eure Meinungen.

Maja

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Sonntag, 6. April 2008, 21:24

ich denke schon, dass die Psyche Auswirkungen auf die Gesundheit und das Befinden hat. Ob sie wirklich der Auslöser ist, hm, schwer zu beurteilen. Ich selber bin eine so genannte "Chronikerin" und habe im Laufe der letzten Jahre immer wieder Ursachenforschung betrieben, in die ich auch meine Seele natürlich einbezogen habe. Ein traumatisches Erlebnis, dass für eine schwere chronische Erkrankung symbloisch stehen könnte fällt mir nicht ein. es ist aber schon so, dass meine körperlichen Symptome verstärkt sind, wenn mein Seelchen leidet oder ich unter Druck stehe.
Für mich sind Ärzte dann gut, wenn sie auch mal über den Tellerrand hinweg sehen, ich habe das große Glück, davon drei in meiner Behandlung zu haben.
Immer nur einen Weg zu gehen halte ich für mich nicht für richtig, ich kombiniere die Schulmedizin mit der Homöopathie und ein wenig TCM.
Aber ich halte solche "Gurus" auch für ganz schön gefährlich. Denn die bestehen ja oft darauf, dass ihre Methode, die einzig wirksame ist.

3

Sonntag, 6. April 2008, 21:51

RE: germanische neue Medizin (GNM)

  • Glaubt ihr daran, das "Krankheiten" aus sozialen Missständen heraus entstehen können?
    Unbedingt! Aber nicht alles lässt sich so einfach erklären.

  • Glaubt ihr die "Schulmedizin" (ich hasse Verallgemeinerungen, es gibt ja sicher solche Arzte und solche) befasst sich ausreichend mit der Psyche ihrer Patienten?
    Sicher nicht! Aber ich glaube nicht, dass die "Nicht-Schul-Medizin" da erfolgreicher sein kann.

  • Was haltet ihr von Homöopathie, "ganzheitlicher Medizin", Esoterik oder anderen alternativen Heilmethoden?
    Überhaupt nichts! Heilerfolge müssen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Alles andere passt besser in den Bereich Astrologie - und was ich davon halte ......

  • Gibt es eurer Meinung nach funktionierende Methoden der Heilung die trotzdem nicht von der Schulmedizin anerkannt werden?
    Vielleicht! Egal was man raus bekommt, man muss es immer beweisen können. Kann man es nicht, sollte man auch nichts behaupten.

  • Glaubt ihr es gibt eine "Lobby", die vermeintliche Erkenntnisse absichtlich totschweigen will?
    Ich glaube ja überhaupt nichts. :D Aber dass es überall unedle Bestrebungen gibt, ist auch klar. Gerade im Bereich Diabetes weiß ich von Machenschaften, die nur ein Ziel haben: Möglichst schnell viel Geld verdienen, auch auf Kosten der Patienten. Dieses Verhalten ist aber in der Schulmedizin genauso wie sonstwo zuhause.
Grüße vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)

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4

Sonntag, 6. April 2008, 23:50

Zitat

Dieses Thema bewegt mich wirklich sehr und ganz sicher nicht nur mich, deswegen möchte ich auch darum bitten diese Diskussion ernst zu nehmen und nicht unnötig zu zerfetzen. Gell, Dog?


Soll ich das jetzt als Beleidigung auffassen?

Ich bin inzwischen so weit in die Welt der Medizin vorgedrungen, dass ich persönlich jemanden kenne der am Rande mit dem Fall Olivia Pilhar zu tun hatte - nach etwa einem Monat Behandlung lebt die nach wie vor sehr gut und gesund. Und es ist mir persönlich unbegreiflich wie man das eigene Kind oder sich selbst in die Hände eines solches Scharlatans begiebt, wenn quasi die Lösung des Problems vor der eigenen Haustür liegt.

Es ist schon klar das solche "Wunderheiler" sich mehr um die Psyche und das Wohlbefinden ihrer Patienten kümmern, denn etwas anderes können sie nicht und sie kassieren ja auch nur äusserst bescheidene Honorare im Bereich von mehreren Hundert Euro pro "Sprechstunde".

Ergänzend zur Schulmedizinischen Behandlung kann ich mir schon vorstellen dass so eine Behandlung Sinn macht, psychosomatisch - aber einen Tumor nicht zu Operieren, Bestrahlen oder Chemotherapieren halte ich für Mord/Selbstmord.

Weiter möchte ich mich dazu eigentlich nicht wirklich äussern - es soll auch schließlich jeder machen was er will.

Glaubt ihr daran, das "Krankheiten" aus sozialen Missständen heraus entstehen können?

Hundert Prozentig. Das glauben nicht nur Dr. Hamer, Gyuri und ich, sondern auch die Schulmedizin.

Glaubt ihr die "Schulmedizin" (ich hasse Verallgemeinerungen, es gibt ja sicher solche Arzte und solche) befasst sich ausreichend mit der Psyche ihrer Patienten?

Inzwischen schon.

Was haltet ihr von Homöopathie, "ganzheitlicher Medizin", Esoterik oder anderen alternativen Heilmethoden?

Habe ich noch nie probiert, tendiere dazu sie abzulehnen.

Gibt es eurer Meinung nach funktionierende Methoden der Heilung die trotzdem nicht von der Schulmedizin anerkannt werden?

Höchstwahrscheinlich. Aber auch die Schulmedizin ist Lernfähig --> Akupunktur.

Glaubt ihr es gibt eine "Lobby", die vermeintliche Erkenntnisse absichtlich totschweigen will?

Darauf beruht die gesamte Schulmedizin. Warum glaubst du sind alle Fachausdrücke auf Latein und versteckt sich die Schulmedizin hinter Abkürzungen? DAMIT es nur "Insider" verstehen...aus vielerlei guten Gründen und auch einigen weniger guten...


Edith möchte darauf hinweisen, dass in der Wikipedia-Biographie von Hamann zu lesen ist, das er sich seinen eigenen Hodentumor chirurgisch entfernen ließ, interessant, nicht? :gruebel:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dogmatiker« (6. April 2008, 23:56)


Hundl

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Montag, 7. April 2008, 14:40

Vielen Dank für eure Stellungsnahmen. :)

Zitat

Original von Dogmatiker
Soll ich das jetzt als Beleidigung auffassen?


Natürlich nicht. :kopf:

Zitat

Original von Dogmatiker
Glaubt ihr daran, das "Krankheiten" aus sozialen Missständen heraus entstehen können?
Hundert Prozentig. Das glauben nicht nur Dr. Hamer, Gyuri und ich, sondern auch die Schulmedizin.


Warum wird dann bei Schnupfen nie nachgefragt was in letzter Zeit so los war,
sondern einfach Medikamente verschrieben? :nixweiss:
Wenn Ärzte annehmen würden das hinter den meisten Krankheiten Konfikte stehen, wieso trachten sie nicht danach diese zu lösen? :gruebel:

Es könnte ja auch sein das Patienten so sehr an das Medikament und dessen Wirkung glaubt das sie deswegen erst daran glauben können wieder gesund zu werden.

Mich macht es auch stutzig wenn jeweils behauptet wird, die eigene Erkenntnis sei die einzig ware.
Das hat mich schon bei den meisten Religionen gestört. :evil:

Naja, wie dem auch sei: ich selbst würde, wenn ich eine seltsame Diagnose gestellt bekäme, nicht nur von einem Arzt zum anderen rennen und sie ausfragen was ich denn hätte, sondern auch mal in mich gehen und MICH fragen, "wo" es mir nicht gut geht und wie ich mir helfen könnte.
Übrigens kann ich mir heute nicht vorstellen das ich mich bestrahlen oder chemotherapieren lassen würde. :kotz:

@Gyuri: du räumst ein es gäbe vielleicht funktionierende Heilmethoden, hältst davon aber überhaupt nichts, solange sie nicht bewiesen sind.
Ist bei Prüf- und Meßtechnikern wohl so eine Art Berufseinstellung. :gg:

Ich glaube das man heute die Zusammenhänge im Menschen BEI WEITEM noch nicht richtig erkennt und deshalb alle Beweisführungen (in etwa: Medikament A hebt den Spiegel von blablabla um so-und-so-viel) laienhafte, ja tolpatschige und stümperhafte Annäherungen sein könnten, die gefährliches Halbwissen propagieren.

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Montag, 7. April 2008, 15:10

Zitat

Warum wird dann bei Schnupfen nie nachgefragt was in letzter Zeit so los war, :nixweiss:


Aus 3 Gründen: 1. Zeit = Geld, 2. = Verschriebenes Medikament = Geld, 3. Ein Patient der wegen einer offensichtlichen Lapalie zum Arzt geht, der WILL etwas verschrieben bekommen - und das bekommt er dann auch. Ich stelle es mir als Arzt auch ziemlich schwer vor einem Patienten zu erklären dass es bei manchen Erkrankungen einfach keinen Sinn macht Medikamente zu nehmen, weil der Körper einfach selber damit fertig werden muss. Aber die Leute wollen ja Hilfe = Medizin vom Arzt. Viele Leute nehmen auch gegen Grippale Infekte Antibiotika, was kompletter Schwachsinn ist.

Zitat

Es könnte ja auch sein das Patienten so sehr an das Medikament und dessen Wirkung glaubt das sie deswegen erst daran glauben können wieder gesund zu werden.


Sicher sogar. Funktioniert umgekehrt allerdings genauso.

Zitat

Mich macht es auch stutzig wenn jeweils behauptet wird, die eigene Erkenntnis sei die einzig ware.


Noch mehr stört es mich wenn Leute behaupten, sie könnten einen Tumor durch Hand-, Steine- oder wasweißichwas-auflegen heilen, wenn die gesamte Schulmedizin so ehrlich ist und sagt: "Wir können Ihnen nicht mehr helfen", oder "Wir wissen es nicht" - was oft genug vorkommt.

Zitat

Naja, wie dem auch sei: ich selbst würde, wenn ich eine seltsame Diagnose gestellt bekäme, nicht nur von einem Arzt zum anderen rennen und sie ausfragen was ich denn hätte, sondern auch mal in mich gehen und MICH fragen, "wo" es mir nicht gut geht und wie ich mir helfen könnte.


Man ist sich selbst immer der beste Arzt.

Zitat

Übrigens kann ich mir heute nicht vorstellen das ich mich bestrahlen oder chemotherapieren lassen würde.


Heute hast du auch noch keine Bösartige Erkrankung die dein Leben bedroht (nehme ich mal an...)

Zitat

Ich glaube das man heute die Zusammenhänge im Menschen BEI WEITEM noch nicht richtig erkennt und deshalb alle Beweisführungen (in etwa: Medikament A hebt den Spiegel von blablabla um so-und-so-viel) laienhafte, ja tolpatschige und stümperhafte Annäherungen sein könnten, die gefährliches Halbwissen propagieren.


Durchaus richtig. Es behauptet auch niemand den menschlichen Körper komplett zu verstehen. Lies dir allein mal den Beipackzettel von Parkemed durch. Da steht unter Nebenwirkungen "Kopfschmerzen"...und ich kenne genug Leute die Parkemed gegen starke Kopfschmerzen nehmen.
Die Behandlungsmethoden der Evidence-Based-Medicine beruhen rein auf Studienergebnissen...bei 80 % der Patienten hat das Medikament gewirkt, bei 20 % nicht etc. Manche Dinge funktionieren bei manchen Leuten einfach und man weiß nicht warum, manche Dinge funkionieren bei manchen Leuten einfach nicht, und man weiß auch nicht warum.

Als Abschluss ein Zitat des amerikanischen Pathologen James Ewing, einem der großen Väter der Strahlentherapie (das wollt ich schon lange hier posten :gg: )


"All one could really do was to
place the patient under the machine
and hope for the best"


- James Ewing, 1934

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Mittwoch, 9. Juni 2010, 22:31

Eine 41-jährige, HIV-positive Steirerin, Anhängerin des "Wunderheilers" und AIDS-Leugners Ryke Geerd Hamer, musste sich heute vor einem Grazer Gericht verantworten, weil sie ihr jüngstes und viertes Kind wegen ihrer obskuren Weltanschauungen durch eine natürliche Geburt und stillen mit HIV infiziert und die Hebamme gefährdet hat, weil sie sie nicht über ihre Krankheit informiert hat.

Der Ehemann der Frau, ebenfalls HIV-positiv, starb vor etwa einem Monat an seiner Krankheit. Trotzdem leugnet die Frau nach wie vor die Existenz des HI-Virus und ihre eigene Krankheit.

Die Angeklagte brüskierte die Staatsanwaltschaft mit Fragen wie "Was ist HIV - können Sie es mir zeigen?"

Dies berichtet der Kurier.


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Kurz und bündig gehören solche Leute meiner Meinung nach zwar nicht umgebracht, aber irgendwie chemisch oder hormonell sterilisiert. :rolleyes:

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