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1

Donnerstag, 17. April 2008, 18:33

Träumen

Ich hatte heute Nacht einen schrecklichen Traum.
8o
Warum Träumen wir eigentlich, und wenn schon Träumen - warum nicht nur
schöne Sachen?

Nur das man am Morgen schweißgebadet aufwacht und den ganzen Tag an nicht anderes mehr denken kann.

Das Leben ist so hart.

2

Donnerstag, 17. April 2008, 18:41

Ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit will ich doch behaupten, dass man die Richtung seiner Träume schon ein kleinwenig beeinflussen kann. Wer aber mit Problemen ins Bett geht und nicht richtig "abschalten" kann, bei dem sind schlechte Träume vorprogrammiert.
Grüße vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)

Maja

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3

Donnerstag, 17. April 2008, 18:42

das schlimme ist aber ja, dass man in bestimmten Phasen seines Lebens abends mit Problemen ins Bett geht...

4

Donnerstag, 17. April 2008, 18:54

Sicher geht es nie ganz ohne Probleme. Und ich kann mich auch an Zeiten erinnern, als ich meinen Ärger mit ins Bett nahm. Aber mit dern Jahren wird man zum Nervenbündel - oder ruhiger. :)

Wer sich für Forschung interessiert, dem sei zu wissenschaft.de geraten. ;)
Grüße vom Gyuri

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5

Donnerstag, 17. April 2008, 18:55

ich würde mich gerne für ruhiger entscheiden.... ;)

6

Donnerstag, 17. April 2008, 19:42

Hallo zusammen

Ich habe festgestellt, dass ich "Probleme" selten bewältigen will im Traum. Bei mir ist es eher ein "Aufarbeiten" von Dingen, die ich nur kurz anschneide, die ich nicht völlig abgearbeitet habe im Alltag ... Themen, die nur kurz beim Mittagstisch angeschnitten wurden, bei denen man unterbrochen wurde.

Meine schlimmsten Träume waren nach dem Tod meiner Hundedame. Immer und immer wieder habe ich geträumt, dass sie doch lebt, dass ich das Grab wieder aufmache und sie mir entgegen springt ... schreckliche Träume, weil ich es einfach nicht wahr haben wollte und konnte und es immer zu verdrängen versuchte. :(

Grüße
Manuela

7

Donnerstag, 17. April 2008, 19:43

Mir geht es eigentlich ganz gut und trotzdem - na was sols
muss man eben nehmen wies kommt.

Heute gehe ich mit den schönsten Gedanken zu Bett.
Mal sehn??!

8

Donnerstag, 17. April 2008, 20:06

Kurz nach dem Tod meiner Mutter träumte ich mal, ich sitze mit ihr und noch ein paar Leuten am Tisch. Plötzlich viel mir ein, dass meine Mutter ja schon tot ist. Das teilte ich ihr dann mit und sie war dann recht traurig darüber. Obwohl ich danach im wachen Zustand natürlich wusste, dass es nur ein Traum war, hatte ich irgendwie so etwas wie ein schlechtes Gewissen. "Ich hätte ja nichts sagen brauchen ......"

Immer klappt es also bei mir auch nicht mit meinen Wunschträumen.
Grüße vom Gyuri

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9

Freitag, 18. April 2008, 18:49

also ich kann meine träume nicht beeinflussen auch wenn ichs schon oft probiert hab! meine träume sind immer ganz kunterbunte unzusammenhängende dinge die eher an einen drogenrausch erinnern als an die reale welt.

letztes mal hat mich ein hellblauer panzer durch texas und dann unterirdisch bis nach madagaskar verfolgt. als ich auftauchte meinte ein pelikan ich soll doch mal rauf schaun... und als ich das tat sah ich dann von unten wie mein kopf immer größer wurde und größer und am ende aussah wie eine wassermelone ?(

irgendwas rennt glaub ich falsch in meinem kopf :D
auch eine kaputte uhr geht zwei mal am tag richtig!

10

Freitag, 18. April 2008, 19:03

Besser irgend einen Durcheinander träumen, als garnix!

Hört sich lustig an ist es aber nicht. Vor ein paar Jahren bemerkte ich, dass ich mich nie an Träume erinnern konnte. Auch war ich immer sehr müde und allgemein nervlich am Ende. Eine Erklärung blieb aus, bis meine Frau dann sagte, dass meine Schnarcherei nun dadurch getopt würde, dass ich mehrere Sekunden lang die Luft anhielt. In einem Schlaflabor stellte man dann eine Schlafapnoe fest. Ich erreichte so nie den sogenannten Rem-Schlaf, dem man früher nachsagte, dass nur dort geträumt wird. Ich bekam ein Beatmungsgerät, dass verhindert, dass ich im Schlaf die Luft anhalte. Seit ich mit diesem Hilfsmittel schlafe, bin ich ein neuer ausgeschlafener Mensch und ich kann mich auch so ganz nebenbei wieder an Träume erinnern.
Grüße vom Gyuri

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11

Freitag, 18. April 2008, 19:46

Mir ist aufgefallen, dass ich "persönlichere" Dinge träume, wenn der TV nicht läuft, während ich schlafe …

12

Freitag, 18. April 2008, 20:50

@Gyuri

Das ist ja heftig. Wusste gar nicht, dass es so etwas gibt! Zum Glück wurde das schnell festgestellt und behandelt.

Ich rede hin und wieder im Schlaf. Ob das mit meinen Träumen zusammenhängt, konnte mir mein Mann noch nicht sagen, weil er mich nie versteht. :D

An Träume erinnern kann ich mich aber auch nicht immer!

Viele Grüße
Manuela

13

Freitag, 18. April 2008, 21:01

Das liest sich schlimmer an als es ist.
Ich habe mein Beatmungsgerät nun 4 Jahre

Abbildung nur ähnlich) und es noch nie als störend empfunden. Nur wenn die Nase durch Erkältung verstopft ist, geht da nichts. Die Vorteile überwiegen eben ganz stark.

Ich könnte zwischendurch auch ohne schlafen. Aber dann steht im Umkreis von einem Kilometer kein Baum mehr. :D
Grüße vom Gyuri

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14

Freitag, 18. April 2008, 21:51

[ot]So ein Ding hat mein Dad auch, das kann aber für mit im Raum Schlafende mitunter ein wenig störend sein.[/ot]
Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

TMMT

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15

Montag, 28. Dezember 2009, 23:22

Auch das Thema ist ja nun schon alt....Egal

Träume verarbeiten ja bekanntlich Geschehnisse vom Tag. Vorwiegend Gedanken, die man den Tag über hatte, manchmal nicht ganz fertig bedacht hatte. Meiner Meinung nach sind Träume soetwas wie ein "Paralleluniversum", in dem man selber die wichtigste Rolle spielt. Es spiegelt eigentlich nur das wieder, was wir uns denken, wünschen oder bedauern. Ich finde, dass leider viel zu wenige Leute wirklich darüber nachdenken, was sie machen. Ich werde oft missachtet, wenn ich sage, dass Träume etwas sind, was zwar in unserer Fantasie entsteht, aber an die wir uns trotzdem klammern können. Da Träume so vielfältig sind, kann man einfach nochmal anfangen über alles nachzudenken. Oft auch Fragen über sich selbst beantworten. Wie gesagt, ich werde oft weggeschoben, weil ich noch an etwas glaube, was viele Menschen schon aufgegeben haben. Träume lassen uns hoffen, verarbeiten Trauer und geben uns etwas, woran wir uns erinnern können, wenn es uns dreckig geht.

Ich bedaure jeden Menschen, der nicht träumen kann.
Aber noch mehr bedaure ich die Menschen, die einfach nicht an Träume glauben wollen!

Welcher Mensch wäre soweit gekommen, wenn er keine Träume gehabt hätte für die er kämpft.

Das ist zwar nur meine Ansicht, aber ich glaube es passt hier als Philosophischen genauso wie alles Wissenschaftliche rein. Und ich hoffe, es gibt euch ein wenig zu denken.
[denk]I know you strong.
I know you belong.[/denk]

Fragen sind wie Antworten, auf Fragen die man nicht versteht.
Antworten sind wie Fragen, die man selber nicht stellen kann.
Wer das versteht, weiß, warum man lebt.

Man muss wissen wodrauf es ankommt im Leben, um keine Dummheiten zu begehen.

16

Dienstag, 29. Dezember 2009, 07:49

Ja nuuuun TMMT!

Es gibt natürlich zwei verschiedene Arten von Träumen (was ganz gut zum Thema passt)

Die einen laufen ab, wenn man schläft, man hat kaum Einfluss darauf und kann sich auch nicht immer daran erinnern. Die anderen werden oft als "Tagträumereien" bezeichnet, was nicht immer negativ zu sehen ist. Aus so mancher Träumerei wurde eine Vision und daraus wiederum eine fortschrittliche Neuerung.

Ich würde mich auch nicht beirren lassen, wenn mein Glaube an meine gezielten Träumereien vielen nicht nachvollziehbar erscheint. Dann bin ich halt einfach meiner Zeit voraus. 8) Schlimm wird es nur, wenn man die beiden Traumarten nicht mehr trennen kann und unrealistische verworrene Gedankengänge in seine Lebensplanung ungefiltert übernimmt. Diese taugen bestenfalls für künstlerische Umsetzungen. Ich behaupte mal, Salvador Dali muss so ein begnadeter (vielleicht auch kranker) Träumer gewesen sein.
Grüße vom Gyuri

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
(Karl Valentin)

17

Dienstag, 29. Dezember 2009, 13:36

Ich sehe es wie Gyuri. Hier wird von zwei verschiedenen Arten von Träumen gesprochen.

An die Träume, die in der Nacht stattfinden, sollte man sich vielleicht nicht hängen. Aber Träume, die man für sein Leben hat, die man erreichen will, die einen weiter bringen sollen im Leben ... warum nicht? Und dabei ist es ganz egal, was andere Leute denken und glauben. Wichtig ist, dass man sich selber treu bleibt und diese Träume verwirklicht, soweit möglich. Manche mögen danach ganz schön blöd schauen, wenn sie sehen: Hey, er hat an seinem Traum festgehalten und es geschafft.

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