Rekordverlust für Borussia Dortmund

  • Rekordverlust für Borussia Dortmund

    Deutschlands einziger börsennotierter Fußballverein Borussia Dortmund hat im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 einen Rekordverlust eingefahren.


    Wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA am Freitag in Dortmund mitteilte, rutschte der Konzern unter anderem durch fehlende TV-Einnahmen mit 67,7 Millionen Euro tief in die roten Zahlen.


    In DSF wurde heute in Bundesliga Aktuell bekannt das der BVB mit insgesamt 118.200.000,00 Euro verschuldet ist.

    "Sage nicht alles, was du weißt,
    aber wisse alles, was du sagst!"


    Matthias Claudius

  • Überrascht mich nicht wirklich....der BVB hat in den letzten Jahren weit über seinen Verhältnissen gelebt.
    Wenigstens was die Verschuldung anbelangt kann der BVB somit in der Europäischen Spitze mitmischen... :rolleyes:

    We could just go home right now, or maybe we could stick around, for just one more drink....

  • Jeder andere Verein würde mit solchen Zahlen im nächsten Jahr nur noch Kreisliga spielen...

  • Willkommen im Fußball, wo man auch mit solchen Zahlen noch spielen kann. Wieso macht man nicht einfach den Verein dicht? Nur weil er Tradition hat? Macht doch eh keinen Sinn mehr. Aus den roten Zahlen kommen die nicht mehr heraus.

  • Meine Meinung... jeder kleine Verein wäre mit den Schulden aus der Liga geflogen...
    Bei Bochum haben sie damals einen Heidentheater gemacht, und die hatten nur 3 Millionen Schulden...


    Aber du hast schon recht, in solchen Fällen, wie auch Lautern letztes Jahr zählt die Tradition...

  • Bin Bilbos Meinung. Wenn sich etwas wirtschaftlich etwas nicht schnell erholt, soll es dicht gemacht werden. Gibt genug andere Vereine, wo die guten Spieler des BVB (soferne es wirklich welche gibt *G*) untergebracht werden könnten.

  • Wäre das so, dann könnte man eigentlich die komplette italienische, spanische und einen Teil der englischen Liga abschießen...
    Somit ist Dortmund nur deren beispiel gefolgt, ich bin mal gespannt wie das endet... ich denke mal die sollten ihre Stars verkaufen und neu anfangen...
    (stern)


    :tongue: :) :D :tongue: :D :) :tongue:
    :D Jeder Tag, an dem Du nicht wenigstens :D
    :knutsch: 1 mal gelacht hast, ist ein verlorener Tag! :bussi:
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  • Ich halt von Tradition wenig, wenn man sich dran festklammert wie an einen Strohhalm. In Österreich hats den FC Tirol gegeben. Der war finanziell kaputt und wurde aufgelöst. Unter einem neuen Namen haben sie dann wieder ganz unten angefangen und mittlerweile sind sie wieder in der obersten Liga.

  • Ich fänds lustig, wenn jetzt irgend einer mit viel geld Dortmund aufkauft :) Jetzt wäre es doch ein Schnäppchen :) Nur wer will schon einen deutschen verein kaufen :D
    (stern)


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  • Zitat

    Original von NuunJa + NORTstern
    Wäre das so, dann könnte man eigentlich die komplette italienische, spanische und einen Teil der englischen Liga abschießen...


    Meinst du nicht das das mit Sport nicht mehr viel zu tun hat, wenn Vereine nur noch pleite sind?


    Letztens laß ich noch wie ein amerikaner meinte wie reich doch der europäische Fußball gegenüber deren Ligen sind. Na wenn der wüsste. :rolleyes:


    Ligen wie die NFL oder NBA laufen viel besser als irgendetwas in Europa, weil man es dort drüben richtig anstellt.

  • Das ist ja nicht das Problem der Ligen, sondern der vereine, es gibt in jeder Liga Vereine, die ihren haushalt im Griff haben, nur sind es die, die gerne schnell Erfolg haben wollen, die sich verschulden.


    Die Bayern zum Beispiel haben ihren haushalt im Griff, da sie nicht süchtig nach Superstars gucken sondern wissen was sie sich leisten können.
    (stern)


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    :D Jeder Tag, an dem Du nicht wenigstens :D
    :knutsch: 1 mal gelacht hast, ist ein verlorener Tag! :bussi:
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  • Zitat

    Original von NuunJa + NORTstern
    Das ist ja nicht das Problem der Ligen, sondern der vereine, es gibt in jeder Liga Vereine, die ihren haushalt im Griff haben, nur sind es die, die gerne schnell Erfolg haben wollen, die sich verschulden.


    Die Bayern zum Beispiel haben ihren haushalt im Griff, da sie nicht süchtig nach Superstars gucken sondern wissen was sie sich leisten können.
    (stern)


    Ja und genau deshalb muss man Club wie Dortmund, Madrid oder Lazio dicht machen. Das ist auch irgendwo Wettbewerbsverzerrung und zeigt wie "dreckig" der Fußball ist. Über die teils zu hohen Gehälter wollen wir erst gar nicht anfangen zu sprechen.

  • Man müsste sie nicht dicht machen, man sollte sie einfach mal in die unteren Ligen versetzen, damit der Wettbewerb wieder fair wird.
    Nur ist es eben dass Problem, dass kein Verband sich trauen wird einen Verein mit Dauerschulden (AS Rom, Real Madrid etc.) in die unteren ligen zu versetzen... leider... dafür ist die Macht der Vereine gegenüber dem Verband zu groß.
    (stern)


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  • Zitat

    Original von NuunJa + NORTstern
    Nur ist es eben dass Problem, dass kein Verband sich trauen wird einen Verein mit Dauerschulden (AS Rom, Real Madrid etc.) in die unteren ligen zu versetzen... leider... dafür ist die Macht der Vereine gegenüber dem Verband zu groß.
    (stern)


    Und eben genau das gibt es nur im Fußball und zeigt das der Sport mit Sport nicht mehr viel zu tun hat. Ansonsten würde man Limits setzen was Gehälter und Einkäufe angeht. Im Sport MUSS ES gleiches Recht für alle geben, sonst ist es KEIN Sport mehr. Das ist meine Definition was Sport für mich bedeutet. Fußball fällt dabei raus.

  • Ich glaube es gibt wenig Sportarten in denen es gleiches Recht für alle gibt.
    Die Vereine, die viel Geld haben können sagen, dass sie dafür auch viel gearbeitet haben und erst durch den erfolg reich geworden sind und dagegen kann niemand etwas sagen.
    Was neuerdings mode ist, einen verein zu kaufen wie in england, das ist für mich ein unding, denn es verzertt den Wettbewerb wie die Vereine, die Schulden machen.
    Daher sollte so etwas und die Schuldenvereine nicht mehr untertsützt werden.
    Nur gibt es wie gesagt auch im Fußball, wie in jedem anderen Sport eine große Lobby und leider sind meistens die falschen leute darin...
    (stern)


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  • Zitat

    Original von NuunJa + NORTstern
    Ich glaube es gibt wenig Sportarten in denen es gleiches Recht für alle gibt.


    Schon mal von Einzelmannsportarten gehört? Dort verdient jeder nur das was er auch verdient hat, wie im richtigen Leben. Dort gibt es auch keine Vereine die pleite sind. Dort ist jeder für sich und sein Geld selbst verantwortlich und das ist auch gut so. Das ist richtiger Sport.

  • Nur haben dort die Erfolgreicheren auch mehr Rechte als die unbekannten oder die nicht so erfolgreicheren...
    (stern)


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  • Zitat

    Original von NuunJa + NORTstern
    Nur haben dort die Erfolgreicheren auch mehr Rechte als die unbekannten oder die nicht so erfolgreicheren...
    (stern)


    Ne, eben nicht. Mehr Rechte in was? Wenn man nicht so bekannt ist liegt es daran, dass man einfach nicht gut genug spielt. Durch gute Leistungen kann man sich Stück für Stück nach oben arbeiten und muss irgendwann dann auch nicht mehr Qualifikation spielen. Das ist ja der Reiz daran, dass man sich hocharbeiten muss, wie im richtigen Leben. Im Fußball z.b. kann es sein das dich ein Erstligaclub kauft und dann gibt es nichts mehr zum hocharbeiten. Steigt der Club ab geht der Spieler. Es gibt einfach keinen Reiz. Wenn ein Club auch noch alle guten Spieler einkauft trotz Schulden, dann fehlt auch das Gleichgewicht und damit der Reiz am Sport. Von den ganzen ausländischen Spielern will ich erst gar nicht reden. Die Quote an ausländischen Spielern ist mittlerweile schon viel zu hoch.

  • Das mit den Ausländen ist ein Problem aller Vereinsmannschaftssportarten, sieht man ja auch in der NBA, wo der Anteil der Nicht-Amerikaner stetig steigt und die Nationalmannschaft die Erfolge nicht mehr erreichen kann...
    Mit dem nach oben arbeiten in vereinsmannschaften kann man anders sehen, denn bevor dich ein großer verein kaufen möchte musst du dich deutlich nach oben arbeiten und wenn du im Verein bist und keine Leistung zeigst, dann wirst du ersetzt...
    (stern)


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