Deutschland wandelt sich zum Arbeitsmarkt-Paradies

  • Eine Studie prognostiziert Deutschland bis 2025 eine drastische gesunkene Arbeitslosigkeit. Auch wird es einen Strukturwandel hin zu Dienstleistungsunternehmen geben heißt es in der Studie. Gewarnt wird hingegen vor einem steigenden Fachkräftemangel.


    Quelle & mehr Infos: http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,702701,00.html

    Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl,
    das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

  • ;) Die Zahl der über Hundertjährigen nimmt aber auch zu.


    Der beklagte Fachkräftemangel hat aber direkt etwas mit den Manipulationen an Tarifverträgen zu tun. Mit unsozialen Minijobs bekommt man die Zahlen schon für eine Zeitlang geschönt. Wenn die Konsumenten aber immer weniger werden, weil die meisten kein Geld mehr haben, fällt das statistische Kartengebäude in sich zusammen.

    Grüße vom Gyuri


    „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
    (Karl Valentin)

  • Solange die Zeitarbeit immer populärer gemacht und für die Unternehmen so attraktiv gemacht wird, wird sich am Fachkräftemangel kaum was ändern. Die meisten Unternehmen schmeißen ihre Leute raus um sie anschließend über Zeitarbeitsfirmen (die teilweise sogar Tochterunternehmen sind) wieder einzustellen und günstiger zu beschäftigen. Besonders motivationsfördernd ist das nicht.
    Hinzu kommt, dass es eben immer weniger interne Weiterbildungsmaßnahmen gibt und die Studiengebühr die in vielen Bundesländern eingeführt worden ist sorgt nicht etwa dafür, dass Langzeitstudenten abgeschreckt werden sondern eher dafür, dass nicht BAFöG Studenten die keinen Nebenjob haben oder in ihrem Stundenplan unterbringen können ohne ihr Studienziel zu vernachlässigen dann gezwungen sind, ihr Studium aufzugeben weil sie es sich nicht leisten können.

    We could just go home right now, or maybe we could stick around, for just one more drink....

  • also wir haben hier das Problem, dass wir selbst über Zeitarbeitsfirmen kein Fachpersonal bekommen. Und nach der letzten Rechnung für eine Hilfskraft weiß ich auch nicht so wirklich, ob ich das wirklich gerne in Anspruch nehmen möchte. Das Geld bleibt bei der Firma, die verliehene Arbeitskraft verdient weniger, als wenn ich sie fest anstellen würde, aber auf Grund gesetzlicher Bestimmungen müßte ich eine horrende Ablöse zahlen, damit ich sie anstellen kann. Das ist in enem mittelständischen Unternehmen oft nicht möglich.


    Ich bezweifel sehr stark, dass sich die Situation für den Fachkräftbereich großartig ändert. In unserem Bereich ist es einfach so, dass wir von unseren Kostenträgern so schlecht bezahlt werden ( bundeslandabhängig!!!), dass wir das Personal perspektivisch gar nicht mehr adäquaut entlohnen können. Und im Vergleich zu anderen Pflegediesnten zahlen wir ein sehr gutes Gehalt.