Beiträge von el_greco

    Ich denke, dir ist nicht bewusst wie das System in Griechenland funktioniert, bzw. vermeintlich funktionierte.
    Die Politik hat nicht bloß den Fehler gemacht, ein paar Milliönchen in die eigene Tasche zu schmuggeln. Da geht es um Freunderlwirtschaft mit der Wirtschaft, die sich in einzelnen Fällen um Hunderte Millionen € drehen. Wohin das Geld genau floss, weiß niemand so genau. Tatsache ist aber, dass die Bürger nichts davon abbekommen haben. Von denen fährt nun keiner einen Audi, weil der Staat das Geld unter ihnen verteilt hat. Dies nahm z.B. ein ÖVP-Politiker vor kurzem an, der von "roter Mißwirtschaft" sprach, was aber ganz einfach nicht zutrifft.


    Wie sollen die Menschen den Gürtel enger schnallen, wenn sie bereits jetzt ums Überleben kämpfen müssen? Klar, in Österreich und Deutschland redet man leichter. Schließlich bekommt man hier als Mindestsicherung ungefähr jenen Betrag, den die Durchschnittsarbeiter (aber auch Lehrer etc.) in Griechenland als Gehalt bekommen. Die Löhne sind geringer, die Kosten vergleichbar mit Ö/D. Also wo soll der Durchschnittsbürger Geld einsparen?


    Die Situation ist verkorkster als man dies aus externer Sicht zu beurteilen vermag.... leider!

    Denke, die gegenwärtige Diskussion geht vollkommen an der Realität vorbei. Natürlich gibt es das fakelaki-System. Aber wenn jemand einem Polizisten einen Zehner rüberschiebt um den Strafzettel zu vertauschen, resultiert daraus nur bedingt so eine Krise.


    Das Problem sind die Politiker - denn da gibt es nicht nur eine ungleich schwerer Korruption. Nein, es verschwinden laufend Millionen. Und wenn die konservative Partei an der Macht ist, verschwunden umso mehr Millionen. Die griechische Politik stinkt zum Himmel und der Durchschnittsbürger hat das von der EU abgepumpte Geld niemals gesehen. Wie wenig dort Rentner, Lehrer, Kellner und Arbeiter verdienen ist wirklich besorgnis erregend.
    Die Steuererhöhungen treffen jene Menschen, doch die Wurzel allen Übels bekämpfen sie keineswegs.

    Naja, das ist schön und gut.... und aus deiner und wahrscheinlich jedermanns Sicht logisch.
    Aber verletzte männliche Egos reagieren eben auch oft abseits der Rationaliät. Und es ist eben nicht nur so, dass "Männer Frauen nicht verstehen". Es ist umgekehrt in vielen Fällen nicht anders, wenn es um irrationale Emotionen wie eben Stolz geht.
    Sei's drum... wie gesagt - er sollte es seiner Tochter zuliebe tun....

    Ich verstehe beide Seiten irgendwie.... also das mag für den Verlassenen natürlich eine furchtbare Situation sein.
    Man SOLLTE so weit sein und der Tochter zuliebe das eigene Ego zurückziehen... Aber leicht ist so eine Situation nur in der Theorie. In der Praxis bedarf dieser Schritt viel Mut und Stärke, die nicht jedermann hat....

    Zitat

    Original von Trinity



    @Grieche
    Was heißt hier zu weit? München ist im Gegensatz zu mir ein Katzensprung von dir entfernt :zickig:


    Im Vergleich vielleicht, aber 3,5 h ist dennoch kein kleiner Weg. :P

    Ich würde sie aus einem fahrenden Auto werfen..... und falls sie das überleben, solange liegen lassen, bis sie verrotten. Warum sollte man schließlich jemanden wie einen Menschen behandeln, wenn er sich benimmt wie es das niederträchtigste Tier der Welt niemals wagen würde?

    Hehe, danke danke! ;)


    Bin ja eh da.... ;) Ich trink Ouzo.... was machst Du so? :D
    Tjaaaa, zum Glück halt ich mich noch ganz gut. Aber das kann sich bald ändern. ;)

    Also irgendwie habt ihr beide Recht... bzw. in beiden Positionen steckt ein gewisser "Wahrheitsanteil".
    Die Zuteilung in "richtig" und "falsch" geschieht prinzipiell nach erlernten Kriterien. Dies lernen wir durch unsere soziale Umwelt und nicht durch unsere Gene. Dies merkt man deutlich in Konzepten wie der Monogamie, die eben in manchen sozialen und kulturellen Umwelten "normal" sind und in anderen wiederum nicht die Regel sind.
    Soweit, so gut.... doch bei aller Offenheit und Objektivität so erscheint es mir auch einigermaßen krank, Kinder in eine solche Situation zu bringen.